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Classic Malts
Sechs Brennereien, sechs Landschaften, sechs vollkommen unterschiedliche Whisky-Charaktere - mit genau dieser Idee lancierte United Distillers 1988 die Classic Malts of Scotland und veränderte damit den Markt für Single Malt Whisky nachhaltig. Statt eine einzelne Marke zu bewerben, präsentierte der Konzern erstmals gebündelt sechs Destillerien, die jeweils exemplarisch für eine Whisky-Region stehen: Glenkinchie für die Lowlands, Dalwhinnie für die Highlands, Oban für die West Highlands, Cragganmore für Speyside, Lagavulin für Islay und Talisker für die Isle of Skye. Diese bewusste Gegenüberstellung von rauchig, süß, kräftig und mild gilt bis heute als einer der wichtigsten Schritte, um Einsteigern die stilistische Vielfalt der schottischen Regionen näherzubringen.Warum wurden gerade diese sechs Brennereien ausgewählt?
United Distillers wollte 1988 die stilistische Bandbreite Schottlands anhand klarer regionaler Vertreter zeigen - von der rauchigen Islay-Tiefe des Lagavulin bis zur milden Eleganz des Lowland-Whiskys Glenkinchie.
Was unterscheidet die Classic Malts von einer klassischen Marke?
Anders als ein einzelnes Brennerei-Sortiment ist es eine kuratierte Auswahl aus sechs eigenständigen Destillerien - ein Konzept, das seinerzeit neuartig war und maßgeblich zur weltweiten Popularität von Single Malt Scotch beitrug.
Zahlen und Fakten
Eingefuehrt 1988 von United Distillers (heute Diageo). Sechs Brennereien: Glenkinchie, Dalwhinnie, Oban, Cragganmore, Lagavulin, Talisker. Empfehlenswerte Vertreter sind etwa Cragganmore 12 Jahre oder Talisker 10 Jahre.